Am 2. Weihnachtsfeiertag fand – mittlerweile fast schon traditionell – eine gemeinsame Eucharistiefeier in St. Johannes mit Segnung des Johannesweins statt. In diesem Jahr besuchte uns Weihbischof Thomas Maria Renz zum Abschluss seiner Visitation und feierte diesen Gottesdienst als Pontifikalamt.

Am 26. Dezember gedenkt die katholische Kirche dem heiligen Stephanus, dem ersten Märtyrer. So ging Weihbischof Renz in seiner Predigt darauf ein, dass Weihnachten nicht nur aus Gefühlsduselei besteht, was auch am zuvor gesungenen Kehrvers vom Karfreitag deutlich wurde. Wenn man die weltweite Situation betrachtet, muss man feststellen, dass zwar die Anzahl der Christen entgegen dem Trend in Deutschland zunimmt, gleichzeitig aber auch die Christenverfolgung jährlich wächst.

Er dankte außerdem noch unserem früheren Dekan und weiteren Leitenden Pfarrer Siegbert Denk für seine Arbeit im Dekanat und berichtete noch über seinen Besuch im Rahmen der Visitation der Gesamtkirchengemeinde in der Woche zuvor.

Am Ende des Gottesdienstes sprach der Gewählte Vorsitzende des Gesamtkirchengemeinderates Prof. Matthias Deckert noch ein kurzes Grußwort, in dem er den Prozess "Kirche am Ort" erwähnte, dem Weihbischof für seinen Besuch dankte und zum anschließenden Stehempfang ins Gemeindezentrum einlud.

Dort wurde der frisch gesegnete Johanneswein ausgeschenkt. Im Hintergrund ertönten Weihnachtslieder von der Bläsergruppe GeBRASSel, die auch schon den Gottesdienst musikalisch mitgestalteten – zusammen mit den beiden Kirchenchören von St. Johannes und St. Remigius sowie der Choralschola unter der Leitung von Kirchenmusiker Christian Göckel.

Hier finden Sie einige Impressionen:

Einzug zum Pont...
Einzug zum Pontifikalamt mit Weihbischof Renz
Inzens der Krip...
Inzens der Krippe währenddes Gottesdienstes
Kirchenchöre St...
Kirchenchöre St. Johannes und St. Remigius
Wandlung
Wandlung
Grußwort vom Ge...
Grußwort vom Gewählten Vorsitzenden des Gesamtkirchengemeinderats Prof. Matthias Deckert
Kirchenmusiker ...
Kirchenmusiker Christian Göckel mit seinen beiden Chören St. Johannes und St. Remigius
Die Bläsergrupp...
Die Bläsergruppe GeBRASSel
Auszug nach dem...
Auszug nach dem Gottesdienst
Die Krippe in S...
Die Krippe in St. Johannes
Weihbischof Tho...
Weihbischof Thomas Maria Renz mit Pater Lobo
Die Bläsergrupp...
Die Bläsergruppe GeBRASSel beim anschließenden Stehempfang
Anschließender ...
Anschließender Stehempfang im Gemeindezentrum
Ansturm auf den...
Ansturm auf den Johanneswein beim anschließenden Stehempfang
Weihbischof Ren...
Weihbischof Renz beim Stehempfang
Anschließender ...
Anschließender Stehempfang im Gemeindezentrum
Anschließender ...
Anschließender Stehempfang im Gemeindezentrum
Ausschank des J...
Ausschank des Johannesweins beim Stehempfang
Ausschank des J...
Ausschank des Johannesweins beim Stehempfang
Weihbischof Ren...
Weihbischof Renz im Gespräch beim Ausschank
Weihbischof Tho...
Weihbischof Thomas Maria Renz mit Pfarrer Michael Bartzik
Weihbischof Ren...
Weihbischof Renz mit dem Leitenden Pfarrer Siegbert Denk, Pfarrer Hermann Maier und Dr. Thomas Ochs
Georg Zartmann ...
Georg Zartmann vom Weinbauverein

Am Sonntag, 30. Juni 2019, wollten wir eigentlich den nächsten Gott.Zeit.Nah.-Gottesdienst im Klostergraben, also im Freien feiern. Aber aufgrund des zu sommerlichen Wetters entschieden wir uns dazu, die kühlenden Mauern der Klosterkirche aufzusuchen und dort zusammen mit Pater Lobo Eucharistie zu feiern.

Um Freiheit im übertragenen Sinn ging es dann aber doch noch, wie Diakon Klaus Börger bei seiner Einführung hervorhob. Statt einer Predigt im klassischen Sinn bestand die Möglichkeit, sich mit den beiden Schriftlesungen zum Thema Freiheit und Nachfolge auf eine etwas andere Art auseinanderzusetzen. Fünf Schlagwörter aus den Lesungstexten, die im Kirchenraum auf Plakaten verteilt wurden, sollten zum Nachdenken anregen:

- welcher Aussage kann ich folgen, welches Schlagwort fällt mir leicht?

- mit welcher Aussage habe ich ein Problem, welche Schriftstelle fällt mir schwer?

Symbolisiert wurden beide Aspekte mit einem Wattebausch bzw. einem Steinchen, die man zu den jeweiligen Schlagworten legen konnte. So entstanden tiefgehende und interessante Diskussionen rund um die Plakate, bevor man gemeinsam Eucharistie feierte.

Zum Gelingen des Gottesdienstes trug vor allem auch Angela Weinreich bei, die mit Mitgliedern der Orgelpfeifen und Scouts gemeinsam für die sehr schöne musikalische Gestaltung des Gottesdienstes sorgte. Vielen Dank!

Am Ende gab es noch eine kleine Erfrischung mit vielen Vitaminen. So freuen wir uns schon auf den nächsten Gott.Zeit.Nah.-Gottesdienst zu Erntedank am 28.09.2019, um 18.00 Uhr in Pax Christi Amorbach.

Hier finden Sie ein paar Impressionen der Gott.Zeit.Nah.-Veranstaltung:

Gott.Zeit.Nah. ...
Gott.Zeit.Nah. am 30.06.2019: Teile des Vorbereitungsteams
Gott.Zeit.Nah. ...
Gott.Zeit.Nah. am 30.06.2019: Gegenstände für leichte und schwere Worte aus den Lesungen
Gott.Zeit.Nah. ...
Gott.Zeit.Nah. am 30.06.2019: Austausch über Textstellen der Lesungen
Gott.Zeit.Nah. ...
Gott.Zeit.Nah. am 30.06.2019: Austausch über Textstellen der Lesungen
Gott.Zeit.Nah. ...
Gott.Zeit.Nah. am 30.06.2019: anschließender Ausklang

 


(Das Bild in Originalgröße finden Sie hier)

Nach vielen Stunden der Vorbereitung war es endlich so weit: Am Samstag, den 29.06.2019, empfingen 57 junge Menschen aus der Gesamtkirchengemeinde Neckarsulm und sieben Gäste aus der Seelsorgeeinheit JaKoBus (Neuenstadt-Kochertürn – Stein – Möckmühl) in der Pfarrkirche St. Dionysius das Sakrament der Firmung durch Firmspender Weihbischof Dr. Johannes Kreidler aus Rottenburg.

Gang durch das Lichter-Labyrinth auf der Wiese beim Pfarrhaus in Dahenfeld


Kommunionkinder 2019 aus Untereisesheim backen Brot

„Was kommt alles in den Brotteig?“

„Wie lange muss es in den Backofen?“

„Was meint man mit Teig gehen lassen?“

„Wieso muss der Bäcker so früh aufstehen?“

Diese Fragen und noch mehr wurden uns beim Besuch der Backstube der Bäckerei Kolb vom Bäckermeister Rainer Kolb beantwortet. Er hat uns gezeigt, welche Zutaten für das Brot backen benötigt werden, wie der Teig richtig geknetet wird, der Gärvorgang abläuft und es gebacken wird. Und bei jedem Vorgang haben wir mitgeholfen und gelernt: gutes Brot braucht Zeit und Geduld.

Wir wissen jetzt noch besser: Brot ist etwas Wertvolles, Brot backen macht Spaß und Brot teilen bildet Gemeinschaft.

Am Ende durften wir unser selbst gebackenes Fladenbrot mit nach Hause nehmen.

Ein riesengroßes Dankeschön an Familie Kolb von uns Kommunionkindern für den unvergesslichen Vormittag in der Backstube!!!