Auch hier im Kloster ging der Fasching nicht spurlos an uns vorüber. Während es draußen nochmal einen Wintereinbruch gab, wurde das Refektorium passend dekoriert und war anschließend fest in der Hand von ein paar Clowns, die eine bereits verstorbene Schwester gebastelt hat. Heute, am Faschingsdienstag, gab es am Nachmittag eine kleine Faschingsfeier mit fröhlichen Liedern, Sketchen, Gedichten und leckerem Faschingsgebäck unserer Konditorin.

Letzte Woche ging es bei mir schon fröhlich zu, als ich von einem ehemaligen „Zeitmessungskollegen“ vom Schwimmen und seiner Frau besucht wurde. Ein Erinnerungsbild haben wir passenderweise an unserem Weiher „Schwester Wasser“ gemacht.

Was mich im ersten Moment hier an den Faschingstagen etwas erstaunt hat, war die vermehrte Anbetung. Wie ich erfahren habe, gab es früher an diesen Tagen in den Klöstern eine ewige Anbetung über 40 Stunden, während draußen Fasching gefeiert wurde. Heutzutage ist bei uns noch etwas von dieser Tradition übriggeblieben. So wurde zusätzlich am Sonntagvormittag bis zur Mittagshore das Allerheiligste ausgesetzt. Am Rosenmontag und heute wurde vor der Mittagshore gemeinsam vor dem Allerheiligsten Rosenkranz gebetet. Das war schon etwas Besonderes für mich, auf diese Weise in der Kapelle die Faschingsfeiertage zu verbringen. Jetzt kann die österliche Bußzeit beginnen.

nochmaliger Win...
nochmaliger Wintereinbruch: unser Schutzengel im Schnee
nochmaliger Win...
nochmaliger Wintereinbruch: Blick auf das Kloster
nochmaliger Win...
nochmaliger Wintereinbruch: Klosterkirche
nochmaliger Win...
nochmaliger Wintereinbruch: Mutter Erde mit
nochmaliger Win...
nochmaliger Wintereinbruch, aber für die Bewässerung des Rhabarbers ist gesorgt...
Fasching im Ref...
Fasching im Refektorium
Faschingsgruß a...
Faschingsgruß aus Küche und Konditorei