Die im letzten Beitrag erwähnte Herbergssuche sorget die Woche über dafür, dass eine Marienstatue am Nachmittag von Raum zu Raum getragen wurde. Da ich jedoch bis auf freitags am Nachmittag im Garten arbeite (oder eher im Gewächshaus und im Waschraum, um das eingelagerte Gemüse für Bestellungen zu richten), blieb für die Herberge im Formationsbereich, also im Wohnbereich der Ordensausbildung, nur gestern und heute übrig.

Daher wurde gestern Nachmittag nach Ende des Rosenkranzes im vorhergehenden Raum die Mutter Gottes zusammen mit einer Lampe in das Wohnzimmer der Formation getragen, wo wir sie mit einem Gebet und Lied empfangen haben. Nachdem die Schwestern das Zimmer verlassen haben, wurde mir plötzlich noch ein Licht in einem Glas in die Hand gedrückt mit dem Hinweis, dass es sich um das Friedenslicht aus Bethlehem handelt, das ich jetzt eine Weile bei der Mutter Gottes stehen lassen und vor der Vesper in die Hauskapelle bringen soll.

Spontan haben wir eine besondere Vesper zum Thema Frieden gestaltet und dabei am Anfang das Friedenslicht in die dunkle Kapelle getragen. Nach einer kurzen Einführung zur Friedenslichtaktion und einem meditativen Text wurde der Adventskranz mit dem Friedenslicht entzündet und die Vesper gebetet. Das Friedenslicht ziert nun die Marienstatue in der Hauskapelle. Die Marienstatue, die bei mir zu Gast war, zog heute Nachmittag nach einem Rosenkranzgebet weiter und wartet nun darauf, dass morgen Weihnachten wird.

Der Weihnachtsbaum in der Hauskapelle steht schon mal…

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest!!!